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Werkstoffprüfung [ Kategorie: Qualitätskontrolle]

Bild: Prüfung am MikroskopPrüfung am Mikroskop

Die Werkstoffprüfung befasst sich grundlegend mit der Bestimmung der technologischen Eigenschaften der Werkstoffe, wie z. B.: der Festigkeit, der Härte und der Fertigungseignung. Die Kennwerte aus den Versuchen dienen als Grundlage für die Dimensionierung bzw. Auslegung von Bauteilen und der Qualitätssicherung. Mit der Härteprüfung und/oder der Metallografie können die Gefügeänderungen nach einer Wärmebehandlung (Glühen, Härten und Vergüten) von Bauteilen nachgewiesen werden.

Ebenso können fertige Bauteile mit der Hilfe von zerstörungsfreien Werkstoffprüfverfahren wie das Eindring-Prüfverfahren, die Ultraschallprüfung, die Prüfung mit Röntgen- oder Gammastrahlen und das Magnetpulver-Prüfverfahren auf Fehler an der Bauteiloberfläche und im Inneren auf Risse, Blasen und Einschlüsse hin untersucht werden. Dadurch soll verhindert werden, dass fehlerhafte Bauteile zum Einsatz kommen und Schadensfälle verursachen.

Im Schadensfall kann die Werkstoffprüfung einen entscheidenden Beitrag zur Ermittlung der Fehlerursache leisten. Mit diesen Ergebnissen und Erkenntnissen aus den Untersuchungen sollen ähnliche Schäden in Zukunft vermieden werden.

Bild: HärteprüfungHärteprüfung